Kirche im Mittelalter
Situation der Kirche
Im Spätmittelalter und in der Renaissance hatte die kirche eine unangefochtene Position.Sie hatte die ganze Macht und regierte über alles.In dieser Zeit viele Menchen kämpften gegen Kirchenmenchen…vor allem die berühmte Personalitäten, Dichter, Adeligen, Literaten, die sich über die Korruption, die Interessen und den Verlust des heiligen Werts becklagen.
Die Humanisten waren Gelehrten und kannten griechisch und latein, deshalb konnten sie die Bibel interpretieren und die Fehler des kirchlichen Menchen, die keine Bildung(… sie kannten kein latein, und sie mussten ihre Gottesdienste in dieser Sprache halten!!) hatten. Ihre Kritik an den Zustände der Kirche richtete auch an die Praxis der Simonie und der Ablasshandel.
Die Kirche reagierte mit der Ketzerbeschuldigung dieses Menschens, vor allem weil sie hatte viele Interessen und konnte nicht ihre Macht und die Pracht in deren sie lebten. Sie hatten keinen Interess an die religion und keine Berufung.
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Martin Luther
(1483-1546) Er war der Augustinermonsch,Lehrer der Reformation.
Seine Entdeckung der Gnade Gottes, seine Predigten und Schriften – besonders seine Lutherbibel – entfalteten breite Wirkung. Sie wurden von den Fürstentümern des 16. Jahrhunderts dazu genutzt, die Zentralmächte von Papst und Kaiser zurückzudrängen, und veränderten die mittelalterliche Gesellschaft nachhaltig. Unter ihrem Einfluss kam es entgegen Luthers Absichten zu einer Kirchenspaltung, Bildung der Evangelisch-Lutherischen Kirche und weiterer Konfessionen des Protestantismus.
(Luthers Eltern, Hans und Magrethe Luther)
Von 1501 bis 1505 studierte Luther an der Universität Erfurt in Thüringen und erhielt den „Magister Artium“ der Philosophischen Fakultät: Dazu gehörte eine Grundausbildung in Latein in den Fächern Grammatik, Rhetorik, Dialektik , Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie.
In der Lutherforschung ist umstritten, wann Luther die Gerechtigkeit Gottes sola gratia (allein aus Gnade) entdeckte. Von der Datierung der Reformatorischen Entdeckung hängt ihre nähere inhaltliche Bestimmung und Bedeutung für die beginnende Reformation mit ab.
In der einsamen Meditation über den Bibelvers Röm 1,17 EU habe er plötzlich entdeckt, was er seit einem Jahrzehnt vergeblich gesucht hatte:
- “Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche aus dem Glauben kommt und zum Glauben führt; wie geschrieben steht (Hab 2,4 EU): Der Gerechte wird aus dem Glauben leben”.
Dieser Bibelvers führte früher oder später zu seinem neuen Schriftverständnis: Gottes ewige Gerechtigkeit sei ein reines Gnadengeschenk, das dem Mensch nur durch den Glauben an Jesus Christus gegeben werde. Keinerlei Eigenleistung könne dieses Geschenk erzwingen. Auch der Glaube, das Annehmen der zugeeigneten Gnade, sei kein menschenmögliches Werk. Damit war für Luther die gesamte mittelalterliche Theologie mit ihrer kunstvollen Balance zwischen menschlichen Fähigkeiten und göttlicher Offenbarung (Synergismus) zerbrochen. Von nun an nahm er die Kirche, die sich in all ihren Formen und Inhalten als Vermittlungsanstalt der Gnade Gottes an den Menschen sah, zunehmend kritischer in den Blick.
95 Thesen gegen Ablasshandel
Diese Thesen fanden den großen öffentlichen Widerhall, der die Reformation auslöste. Darin protestierte Luther weniger gegen die Finanzpraktiken der Katholischen Kirche als gegen die darin zum Ausdruck kommende verkehrte Bußgesinnung. Der Ablasshandel war für ihn nur der äußere Anlass, eine grundlegende Reform der ganzen Kirche „an Haupt und Gliedern“ zu fordern. Dabei griff er den Papst noch nicht direkt an, sah dessen Aufgabe aber in der Fürbitte für alle Gläubigen. Für die breitere Bevölkerung verfasste er 1518 den in einfacher, verständlicher Weise abgefassten Sermon von dem Ablass und Gnade.
Bibelübersetzung
Bei seiner Übersetzung legte Martin Luther die Bibel gemäß seiner Auffassung von dem, was Christum treibet (Gottes Gnade in Christus als Ziel und Mitte der ganzen Schrift) aus.Die Sprachform war das Ostmitteldeutsche seiner Heimat, in dem nord- und süddeutsche Dialekte schon vor Luther verschmolzen waren. Aber erst durch seine Bibelübersetzung entwickelte sich dieser Dialekt zum gemeinsamen Hochdeutsch. Sie gilt auch dichterisch als große Leistung, da sie bis in den Silbenrhythmus hinein durchdacht war.[11]
Protestanten verwenden die Lutherbibel mit mehreren revidierten Neuauflagen (zuletzt 1984) bis heute. Sie ist auch eine wichtige Basis der Kirchenmusik, deren Texte für Choräle, Kantaten, Motetten usw. verwendet werden.Auch Luthers Predigten und Schriften waren in einer kräftigen und volksnahen Sprache verfasst, wobei er vulgäre Ausdrücke nicht verschmähte. Bekannt wurden viele deftige Zitate wie: Aus einem glücklichen Arsch kommt ein fröhlicher Furz.
Er wollte „dem Volk aufs Maul schauen“ und verwendete daher eine kräftige, bilderreiche, volkstümliche und allgemein verständliche Ausdrucksweise. Sein Schreibstil wirkte stil- und sprachbildend für Jahrhunderte. Er übersetzte im Herbst 1521 das Neue Testament in nur elf Wochen ins Deutsche. Als Vorlage diente ihm ein Exemplar der griechischen Bibel des Erasmus von Rotterdam, zusammen mit dessen eigener lateinischen Übersetzung sowie der Vulgata. Luthers Bibelübersetzung erschien ab September 1522. 1523 erschien auch Luthers erste Teilübersetzung des Alten Testaments; beide zusammen erlebten bis 1525 bereits 22 autorisierte Auflagen und 110 Nachdrucke, so dass bis zu einem Drittel aller lesekundigen Deutschen dieses Buch besaßen.1534 übersetzte Luther auch das übrige Alte Testament aus damals wiederentdeckten Handschriften der Masoreten; beide Testamente zusammen bilden die berühmte Lutherbibel.
(Lutherstube auf der Wartburg)
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Die lateinamerikanischen Hochkulturen
Maya:

Traditionelles Siedlungsgebiet der Maya
Die Maya lebten in Süd und Südost Mexiko (Yucatán) sowie in Teilen von Guatemala, Honduras und Belize.Sie sind berühmt für die Mathematik und für ihren hoch entwickelten Kalender.
Die Maya benutzten für rituelle und zivile Zwecke nebeneinander verschiedene Kalender, die auf einer Tageszählung im Zwanzigersystem beruhen: den rituellen Tzolkin-Kalender, den zivilen Haab-Kalender und die Lange Zählung, mit der längere Zeiträume erfasst werden konnten, die für Himmelsbeobachtungen und Astronomie eine große Rolle spielen. Die Kombinationen von Tzolkin und Haab Daten wiederholen sich nach einer 52 Jahre dauernden Kalenderrunde. Die gegenwärtige Periode des Maya-Kalenders endet aller Wahrscheinlichkeit nach am 21. Dezember 2012 (Das Haab ist ein Solarkalender mit 5-Tages-Interkalation, aber ohne Bindung an den Mond. Der Tzolkin-Kalender ist – im Unterschied zu den überaus meisten anderen historischen und heute verwendeten Kalendersystemen – weder an den Sonnen- noch an den Mondrhythmus gebunden.Wichtige Errungenschaften sind der Anbau von Mais und die Entwicklung der Maya-Schrift(Ideogrammschrift).
Azteken:
Die Symbole der drei Mitglieder des aztekischen Dreibundes: Texcoco, Tenochtitlán und Tlacopán.
Nach einer längeren Phase der Zuarbeit für lokale Herrscher im Tal des Texcoco-Sees gründeten die Méxica (Azteken) auf mehreren Inseln des Sees 1325 ihre Hauptstadt Tenochtitlán. Der Legende nach hatten Hohepriester empfohlen, nach einem Adler mit einer Schlange im Schnabel Ausschau zu halten, der auf einem Nopal-Kaktus sitzen sollte. Tenochtitlán entwickelte sich zu einer Großstadt, doch erst unter dem dritten König- Tlaotani Itzcóatl (regierte 1426-1440) erreichten die Méxica mit der Unterwerfung der Tepaneken und der Zerstörung Azcapotzalcos 1428 die vollständige Unabhängigkeit. das Reich umfasste um 1520 Zentralmexiko und Teile des Südens (Oaxaca, Chiapas).
Inkas:
Machu Picchu
Zur Zeit der größten Ausdehnung erstreckte sich sein Einfluss vom heutigen Ecuador bis nach Chile und Argentinien; ein Gebiet, dessen Ausdehnung größer ist als die Entfernung zwischen dem Nordkap und Sizilien. Entwicklungsgeschichtlich sind die Inka mit den bronzezeitlichen Kulturen Eurasiens vergleichbar. Das rituelle, administrative und kulturelle Zentrum war die Hauptstadt Qusqu (Cusco) im Hochgebirge des heutigen Peru.
Die Inka sprachen Quechua (runa simi = „Sprache der Menschen“), verwendeten die Knotenschrift Quipu (Khipu), die nur Ziffern ausdrückte und die Tocapu-Muster, die in Textilien gewebt wurden und bei denen noch nicht sicher ist, ob es sich um eine Schrift handelte.
Die Inka-Herrscher und insbesondere ihre Ahnen wurde neben dem Sonnengott Inti, dem Schöpfergott Viracocha und der Erdgöttin Pachamama als göttlich verehrt.der Inka-König heiratete, bei seinem Amtsantritt in Anspielung auf seine mythische Herkunft, seine Schwester (siehe Inzest), die damit zur Quya (Coya), zur Königin wurde.Der Sapa Inka reiste in einer Sänfte durch sein Reich. Vor ihm durfte man nur barfuß erscheinen. Auf dem Kopf trug er als Zeichen seiner königlichen Würde die Maskaypacha , ein Band, das mit dem purpurroten Llawt’u (Llautu), einer langen Stirnquaste versehen war.
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Eroberung und Ausbeutung
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Kommentar auf den Text: |
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Ich finde diese Lektion sehr interessant , weil es über faszinierende Völker spricht.Ich wollte mehr darüber kennen lernen, deshalb finde ich dieses Thema, fantastisch.Zum Beispiel wusste ich nicht, dass die Konquistadoren waren Francisco Pizarro und Hernàn Cortés.Es auch interessant ist, dass die Hauptstadt der Inkas hieß CUZCO, weil es einen belustigen Zeichentrickfilm Disneys mich erinnert.Zwischen die drei Völker, sind für mich die Maya die beträchtlichste, über alles weil ich erinnere mich der berühmte Maya Tempeln. |
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Entdeckung und Eroberung der Welt
Antworten zum Text:
1)Es gab eine große Veränderung in der Waffentechnick und in der Art, wie Söldner kämpfte.
2)Man kämpfte mit Pfeil und Bogen oder mit der Armbrust.
3)Jetzt kämpfte man mit Feuerwaffen: Artillerie( Kanonen), Musketen und Gewehre.
4)Es gab keine sichere Schutz mehr( über alles Stadtmauern und befestigten Burgen); die Rüstungen der Ritter nicht sinnvol waren, aber sie waren nur hinderlich.
5)Die neue Zusammensetzung der Truppen hieß “Landsknechte” :leichter bewaffnete und mobile Fußtruppen von Söldner eingesetzt würden.Die Folge war, daß das Rittertum seine Bedeutung und macht verlor.
6)Der Kompass, z.B. würde verbessert und es auch andere nautische Geräte kamen und im Bereich des Schiffsbaus würden die Karavellen gebaut.
7)Die Schiffen konnten auch auf dem offenen Meer eine navigation bei bedecktem Himmel machen und die Karavellen, die groß und schnell waren, für hohen Seegang gut gerüstet waren.
Kommentar auf dem Geschichts-Blog:
Ich denke,daß es ein gutes Projekt ist. Ich finde toll, auf einem Blog arbeiten, weil es von Leute aus die ganze Welt gesehen könnte. Nach meiner Meinung, es eine gute Möglichkeit für uns ist, weil wir unsere Fantasie und unsere Idee ausdrücken können. Ich hoffe wir über diesen Blog weiter arbeiten werden, weil es mir gefällt. Ich denke auch, daß wir damit mehr lernen können.
Aggiungi un commento 05/04/08
Entdeckungsreisen
Vasco da Gama:
…war ein portugiesischer Seefahrer und Entdecker des Seewegs nach Indien.Seine Eltern waren Estêvão da Gama und Isabel Sodré, deren Familie ursprünglich aus England stammte und über gute familiäre Beziehungen zum Orden der Christusritter verfügte. Beide hatten gemeinsam zumindest fünf Kinder, einige Autoren gehen von sieben bzw. acht aus. Sein Vater gehörte zum Ritterorden von Santiago und war Komtur von Cercal sowie Verwalter (alcaide-mor) der Stadt Sines, die ebenfalls dem Santiago-Orden gehörte.Estêvão da Gama gehörte zum Hause des Prinzen Dom Fernando, der auch Großmeister des (portugiesischen) Ordens von Santiago war.
Vasco da Gama heiratete im Jahre 1500 oder 1501 die ebenfalls dem Adel entstammende Catarina de Ataíde (* 1470; † 1. Hälfte 16. Jahrhundert), eine Tochter des königlichen Statthalters von Alvor, Afonso de Ataíde, und dessen Frau Maria da Silva.Mit Catarina de Ataíde hatte Vasco da Gama sechs Söhne und eine Tochter.
♥Nach ihm wurde im 20. Jahrhundert die Ponte Vasco da Gama über den Tejo bei Lissabon benannt. Mit einer Gesamtlänge von 17,2 km ist sie die längste Brücke Europas.
Im indischen Bundesstaat Goa wurde eine Stadt nach Vasco da Gama benannt. Auch der brasilianische Fußballclub CR Vasco da Gama trägt seinen Namen.♥
Seereise um die Südspitze Afrikas nach Indien.
Reisen um kap der guten Hoffnung( Afrika) nach Indien 1497-99:
- Lissabon: Vasco da Gama verließ am 8. juli 1497 den Hafen von Lissabon mit vier Schiffen.
- Kapverdische Inseln.
- Sankt helena Bucht(Kap der gute Hoffnung)
- Mosambik
- Mombasa
- Calicut
- Lissabon (Zurückfährt Im September 1499)
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Wirtschaft und Handel
Die Hanse und die Hansestädte
In der Mitte des 12. Jahrhunderts schlossen sich Kaufleute von der Mitte bis in den Norden und Nordosten Deutschlands zu Genossenschaften zusammen, um ihre wirtschaftlichen Interessen politisch besser zu vertreten. Dies legte den Grundstein zum Städtebund, in dem sich ganze Städte zusammenschlossen, um ihre Handelsinteressen gegenüber dem Kaiser und über Stadt- und Landesgrenzen hinweg in einem gemeinschaftlichen Organ durchzusetzen.

Kontor eines Kaufmanns zur Zeit der Hanse
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Deutsche Kaufleute auf Gotland
Die Hanse (althochdeutsch für “Schar” oder “Gefolge”) war ein Interessenverband, eine Lobby für die seefahrenden Kaufleute, die gemeinsam auf der Suche nach guten Geschäften ihre kostbaren Frachten auf große, abenteuerliche Fahrt schickten. Schon im 11. Jahrhundert hatte eine Schar Kölner Kaufleute (“Hansa”) in London ein eigenes Haus erworben, um in England billig und in großen Mengen die hervorragende englische Schafwolle zu erwerben, die sie in ihrer Heimat teuer verkauften. Den englischen Königen waren die deutschen Händler hochwillkommen, da diese ihnen hohe Summen liehen. Dafür standen die deutschen Kaufleute unter dem Schutz der englischen Krone. “Stalhof” hieß diese Handelsniederlassung der Deutschen in England, hier wurden die Waren “gestalt”, das heißt geprüft und mit einem Bleisiegel gekennzeichnet.
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Kaufmann in seinem Kontor um 1550
Gründung der Hansekontore:
Im Jahr 1235 eröffneten deutsche Kaufleute eine Handelsniederlassung im flandrischen Brügge, das damals ein Zentrum des Welthandels war. Die fahrenden Kaufleute aus Deutschland gründeten im Laufe der Zeit immer mehr Hansen mit ihren Niederlassungen vor Ort, den so genannten Kontoren. Berühmte Kontore waren London und Brügge, Bergen in Schweden und sogar Nowgorod im hohen russischen Norden. Diese Handelsstützpunkte boten den deutschen Fernhändlern wie die Enklaven der heutigen Botschaften sicheres Quartier auf fremdem Boden. Die großen Handelsniederlassungen vernetzten die daran angebundenen Städte, die rasch von den Handel treibenden Hansemitgliedern profitierten. So mündete die 200 Jahre gewachsene mittelalterliche Hanse der Kaufleute des 12. Jahrhunderts in den frühneuzeitlichen Hansebund der Städte.

Holstentor in Lübeck
Hansetage:
Als die Städte begannen ihre Interessen zu koordinieren um sie besser wahrnehmen zu können, schufen sie ein Gremium, in dem sie gemeinsam auftraten, den Hansetag. 1356 fand der erste Hansetag in Lübeck statt. Auf diesen Hansetagen, die bis 1669 existierten, trafen sich die Abgesandten der Hansestädte, diskutierten Handelsverträge, die Neuaufnahme oder den Ausschluss von Mitgliedern und den Umgang mit Handelsprivilegien. Dabei war der Hansetag ein sehr lockeres Gebilde, juristisch gesehen sogar ein Kuriosum. Denn nach der Rechtslage war das Städtebündnis überhaupt nicht existent. Obwohl der Hansetag de facto allgemeines Beschlussgremium der hansischen Städte war, gab es keinen Etat, keine Satzung, keinen Verein und keinen schriftlichen Vertrag. Trotzdem konzentrierte sich auf diesen Hansetagen die geballte ökonomische Macht des mittelalterlichen deutschen Reiches und traf Entscheidungen, die sich unmittelbar auf das alltägliche Leben der Menschen damals auswirkten.
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Die Renaissance
1)Die Renaissance ist der Ubergang vom Mittelalter in die Neuzeit.
2)Sie zeichnet sich aus ein wachsendes Interesse an der antiken kultur,das sich in den folgenden Jahrhunderten in ganz Europa verbreitete.
3)Die Kirche und das Christentum verloren ihre beherrschende und erklärende Stellung.In der Neuzeit der Horizont der Menschen erweiterte sich und man setzte sich mit der traditionellen Sichtweise.
4)Tizian:
(Tiziano Vecellio; * um 1477 oder um 1490, wahrscheinlicher jedoch zwischen 1488–90 in Pieve di Cadore bei Belluno; † 27. August 1576 in Venedig) war der bedeutendste Maler der venezianischen Hochrenaissance.
Tizian kam schon als Neunjähriger nach Venedig, um dort eine Ausbildung in der Malerei zu erhalten. Als seine Lehrer werden der Mosaikmaler Sebastiano Zuccato, dann Gentile Bellini genannt; doch muss er später auch bei Giovanni Bellini gelernt und sich danach bei Giorgione weitergebildet haben, mit dem er auch gemeinsam Bilder ausgeführt hat. Man erfährt zuerst von seiner Tätigkeit um 1508–09, wo er neben Giorgione die jetzt verschwundenen Fresken am Fondaco dei Tedeschi in Venedig ausführte (die Fresken waren bereits im 17. Jahrhundert stark beschädigt, abgenommene Fragmente haben sich im Palazzo Ducale und in den Gallerie dell’Accademia in Venedig erhalten). 1511 malte er Fresken in der Scuola del Santo in Padua. 1512 kehrte er nach Venedig zurück. Es entstanden einige Gemälde mit religiösen Inhalten.
Zu Tizians Malweise :
Der durch die flandrische Schulen beeinflusste koloristische Realismus der Venezianer gelangte durch Tizian auf seine Höhe. In seiner Auffassung weniger idealistisch als Raffael oder Michelangelo, hat er vor den Römern und Toscanern die malerische Kraft voraus und kommt Raffael in der Schönheitsfülle gleich, Michelangelo in der dramatischen Lebendigkeit der Komposition nahe. Tizian ist der größte Kolorist der Italiener – so geht etwa die Bezeichnung tizianrot auf ihn zurück – und versteht seinen Figuren zugleich den vornehmen Charakter zu geben, der seine eigenen Lebensgewohnheiten und die seiner Stadtgenossen kennzeichnet.
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Kunst und Künstler
Michelangelo
Michelangelo Buonarroti (* 6. März 1475 in Caprese ;Toskana; † 18. Februar 1564 in Rom), war ein italienischer Maler, Bildhauer, Architekt und Dichter. Michelangelo (vollständiger Name: Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni) war der bedeutendste Repräsentant der italienischen Hochrenaissance. Michelangelo war der zweite Sohn von Lodovico di Leonardo di Buonarrota Simoni und Francesca di Neri. Das Kind wurde der Frau eines Marmorarbeiters aus Settignano zur Pflege gegeben. Ein paar Jahre später starb seine Mutter, nachdem sie drei weitere Söhne geboren hatte.
Er wurde mit dreizehn Jahren bezahlter Assistent in der Werkstatt von Domenico Ghirlandaio. Bei ihm studierte Michelangelo die Fundamente der Freskokunst, mit der er zwanzig Jahre später in Rom reüssierte. Wie alle Florentiner Künstler seiner Zeit lernte er auch in der Brancacci-Kapelle.er zwanzig Jahre später in Rom reüssierte. Wie alle Florentiner Künstler seiner Zeit lernte er auch in der Brancacci-Kapelle.er zwanzig Jahre später in Rom reüssierte. Wie alle Florentiner Künstler seiner Zeit lernte er auch in der Brancacci-Kapelle.
Obwohl sich Michelangelo zunächst der Malerei zuwandte, war er von Natur und Vorliebe aus mehr der Bildhauerei zugeneigt. Er wurde noch vor Ende seiner Ausbildungszeit als Maler an die Bildhauereischule versetzt, die von Lorenzo de’ Medici in den Medici-Gärten eingerichtet worden war.
(David von Michelangelo)
Obwohl sich Michelangelo zunächst der Malerei zuwandte, war er von Natur und Vorliebe aus mehr der Bildhauerei zugeneigt. Er wurde noch vor Ende seiner Ausbildungszeit als Maler an die Bildhauereischule versetzt, die von Lorenzo de’ Medici in den Medici-Gärten eingerichtet worden war.
Obwohl sich Michelangelo zunächst der Malerei zuwandte, war er von Natur und Vorliebe aus mehr der Bildhauerei zugeneigt. Er wurde noch vor Ende seiner Ausbildungszeit als Maler an die Bildhauereischule versetzt, die von Lorenzo de’ Medici in den Medici-Gärten eingerichtet worden war.
(Pietà, im Petersdom in Rom)
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Der Humanismus
Der Humanismus
Beitrag:
Johannes Gutenber
Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg, (* um 1400 in Mainz; † 3. Februar 1468 ebenda) gilt als Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Metall-Lettern (Mobilletterndruck) in Europa und des mechanischen Buchdrucks.
Die Verwendung von beweglichen Lettern revolutionierte die herkömmlichen Methoden der Buchproduktion und löste in Europa eine Medienrevolution aus. Gutenbergs Buchdruck breitete sich schnell in Europa und später in der ganzen Welt aus (siehe Ausbreitung des Buchdrucks) und wird als ein Schlüsselelement der Renaissance betrachtet. Insbesondere sein Hauptwerk, die Gutenberg-Bibel, wird allgemein für ihre hohe ästhetische und technische Qualität gerühmt.
1 commento 03/02/08
