Archivio per febbraio 2008
Wirtschaft und Handel
Die Hanse und die Hansestädte
In der Mitte des 12. Jahrhunderts schlossen sich Kaufleute von der Mitte bis in den Norden und Nordosten Deutschlands zu Genossenschaften zusammen, um ihre wirtschaftlichen Interessen politisch besser zu vertreten. Dies legte den Grundstein zum Städtebund, in dem sich ganze Städte zusammenschlossen, um ihre Handelsinteressen gegenüber dem Kaiser und über Stadt- und Landesgrenzen hinweg in einem gemeinschaftlichen Organ durchzusetzen.

Kontor eines Kaufmanns zur Zeit der Hanse
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Deutsche Kaufleute auf Gotland
Die Hanse (althochdeutsch für “Schar” oder “Gefolge”) war ein Interessenverband, eine Lobby für die seefahrenden Kaufleute, die gemeinsam auf der Suche nach guten Geschäften ihre kostbaren Frachten auf große, abenteuerliche Fahrt schickten. Schon im 11. Jahrhundert hatte eine Schar Kölner Kaufleute (“Hansa”) in London ein eigenes Haus erworben, um in England billig und in großen Mengen die hervorragende englische Schafwolle zu erwerben, die sie in ihrer Heimat teuer verkauften. Den englischen Königen waren die deutschen Händler hochwillkommen, da diese ihnen hohe Summen liehen. Dafür standen die deutschen Kaufleute unter dem Schutz der englischen Krone. “Stalhof” hieß diese Handelsniederlassung der Deutschen in England, hier wurden die Waren “gestalt”, das heißt geprüft und mit einem Bleisiegel gekennzeichnet.
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Kaufmann in seinem Kontor um 1550
Gründung der Hansekontore:
Im Jahr 1235 eröffneten deutsche Kaufleute eine Handelsniederlassung im flandrischen Brügge, das damals ein Zentrum des Welthandels war. Die fahrenden Kaufleute aus Deutschland gründeten im Laufe der Zeit immer mehr Hansen mit ihren Niederlassungen vor Ort, den so genannten Kontoren. Berühmte Kontore waren London und Brügge, Bergen in Schweden und sogar Nowgorod im hohen russischen Norden. Diese Handelsstützpunkte boten den deutschen Fernhändlern wie die Enklaven der heutigen Botschaften sicheres Quartier auf fremdem Boden. Die großen Handelsniederlassungen vernetzten die daran angebundenen Städte, die rasch von den Handel treibenden Hansemitgliedern profitierten. So mündete die 200 Jahre gewachsene mittelalterliche Hanse der Kaufleute des 12. Jahrhunderts in den frühneuzeitlichen Hansebund der Städte.

Holstentor in Lübeck
Hansetage:
Als die Städte begannen ihre Interessen zu koordinieren um sie besser wahrnehmen zu können, schufen sie ein Gremium, in dem sie gemeinsam auftraten, den Hansetag. 1356 fand der erste Hansetag in Lübeck statt. Auf diesen Hansetagen, die bis 1669 existierten, trafen sich die Abgesandten der Hansestädte, diskutierten Handelsverträge, die Neuaufnahme oder den Ausschluss von Mitgliedern und den Umgang mit Handelsprivilegien. Dabei war der Hansetag ein sehr lockeres Gebilde, juristisch gesehen sogar ein Kuriosum. Denn nach der Rechtslage war das Städtebündnis überhaupt nicht existent. Obwohl der Hansetag de facto allgemeines Beschlussgremium der hansischen Städte war, gab es keinen Etat, keine Satzung, keinen Verein und keinen schriftlichen Vertrag. Trotzdem konzentrierte sich auf diesen Hansetagen die geballte ökonomische Macht des mittelalterlichen deutschen Reiches und traf Entscheidungen, die sich unmittelbar auf das alltägliche Leben der Menschen damals auswirkten.
Add a comment 26/02/08
Die Renaissance
1)Die Renaissance ist der Ubergang vom Mittelalter in die Neuzeit.
2)Sie zeichnet sich aus ein wachsendes Interesse an der antiken kultur,das sich in den folgenden Jahrhunderten in ganz Europa verbreitete.
3)Die Kirche und das Christentum verloren ihre beherrschende und erklärende Stellung.In der Neuzeit der Horizont der Menschen erweiterte sich und man setzte sich mit der traditionellen Sichtweise.
4)Tizian:
(Tiziano Vecellio; * um 1477 oder um 1490, wahrscheinlicher jedoch zwischen 1488–90 in Pieve di Cadore bei Belluno; † 27. August 1576 in Venedig) war der bedeutendste Maler der venezianischen Hochrenaissance.
Tizian kam schon als Neunjähriger nach Venedig, um dort eine Ausbildung in der Malerei zu erhalten. Als seine Lehrer werden der Mosaikmaler Sebastiano Zuccato, dann Gentile Bellini genannt; doch muss er später auch bei Giovanni Bellini gelernt und sich danach bei Giorgione weitergebildet haben, mit dem er auch gemeinsam Bilder ausgeführt hat. Man erfährt zuerst von seiner Tätigkeit um 1508–09, wo er neben Giorgione die jetzt verschwundenen Fresken am Fondaco dei Tedeschi in Venedig ausführte (die Fresken waren bereits im 17. Jahrhundert stark beschädigt, abgenommene Fragmente haben sich im Palazzo Ducale und in den Gallerie dell’Accademia in Venedig erhalten). 1511 malte er Fresken in der Scuola del Santo in Padua. 1512 kehrte er nach Venedig zurück. Es entstanden einige Gemälde mit religiösen Inhalten.
Zu Tizians Malweise :
Der durch die flandrische Schulen beeinflusste koloristische Realismus der Venezianer gelangte durch Tizian auf seine Höhe. In seiner Auffassung weniger idealistisch als Raffael oder Michelangelo, hat er vor den Römern und Toscanern die malerische Kraft voraus und kommt Raffael in der Schönheitsfülle gleich, Michelangelo in der dramatischen Lebendigkeit der Komposition nahe. Tizian ist der größte Kolorist der Italiener – so geht etwa die Bezeichnung tizianrot auf ihn zurück – und versteht seinen Figuren zugleich den vornehmen Charakter zu geben, der seine eigenen Lebensgewohnheiten und die seiner Stadtgenossen kennzeichnet.
Add a comment 14/02/08
Kunst und Künstler
Michelangelo
Michelangelo Buonarroti (* 6. März 1475 in Caprese ;Toskana; † 18. Februar 1564 in Rom), war ein italienischer Maler, Bildhauer, Architekt und Dichter. Michelangelo (vollständiger Name: Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni) war der bedeutendste Repräsentant der italienischen Hochrenaissance. Michelangelo war der zweite Sohn von Lodovico di Leonardo di Buonarrota Simoni und Francesca di Neri. Das Kind wurde der Frau eines Marmorarbeiters aus Settignano zur Pflege gegeben. Ein paar Jahre später starb seine Mutter, nachdem sie drei weitere Söhne geboren hatte.
Er wurde mit dreizehn Jahren bezahlter Assistent in der Werkstatt von Domenico Ghirlandaio. Bei ihm studierte Michelangelo die Fundamente der Freskokunst, mit der er zwanzig Jahre später in Rom reüssierte. Wie alle Florentiner Künstler seiner Zeit lernte er auch in der Brancacci-Kapelle.er zwanzig Jahre später in Rom reüssierte. Wie alle Florentiner Künstler seiner Zeit lernte er auch in der Brancacci-Kapelle.er zwanzig Jahre später in Rom reüssierte. Wie alle Florentiner Künstler seiner Zeit lernte er auch in der Brancacci-Kapelle.
Obwohl sich Michelangelo zunächst der Malerei zuwandte, war er von Natur und Vorliebe aus mehr der Bildhauerei zugeneigt. Er wurde noch vor Ende seiner Ausbildungszeit als Maler an die Bildhauereischule versetzt, die von Lorenzo de’ Medici in den Medici-Gärten eingerichtet worden war.
(David von Michelangelo)
Obwohl sich Michelangelo zunächst der Malerei zuwandte, war er von Natur und Vorliebe aus mehr der Bildhauerei zugeneigt. Er wurde noch vor Ende seiner Ausbildungszeit als Maler an die Bildhauereischule versetzt, die von Lorenzo de’ Medici in den Medici-Gärten eingerichtet worden war.
Obwohl sich Michelangelo zunächst der Malerei zuwandte, war er von Natur und Vorliebe aus mehr der Bildhauerei zugeneigt. Er wurde noch vor Ende seiner Ausbildungszeit als Maler an die Bildhauereischule versetzt, die von Lorenzo de’ Medici in den Medici-Gärten eingerichtet worden war.
(Pietà, im Petersdom in Rom)
Add a comment 10/02/08
Der Humanismus
Der Humanismus
Beitrag:
Johannes Gutenber
Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg, (* um 1400 in Mainz; † 3. Februar 1468 ebenda) gilt als Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen Metall-Lettern (Mobilletterndruck) in Europa und des mechanischen Buchdrucks.
Die Verwendung von beweglichen Lettern revolutionierte die herkömmlichen Methoden der Buchproduktion und löste in Europa eine Medienrevolution aus. Gutenbergs Buchdruck breitete sich schnell in Europa und später in der ganzen Welt aus (siehe Ausbreitung des Buchdrucks) und wird als ein Schlüsselelement der Renaissance betrachtet. Insbesondere sein Hauptwerk, die Gutenberg-Bibel, wird allgemein für ihre hohe ästhetische und technische Qualität gerühmt.
1 commento 03/02/08